Über

Oh Gott, da ist es wieder. Wie immer Sommer, wenn man kurz erschrickt wo denn die Sonnenbrille ist -wuah?!? …ach ja, auf dem Kopf.

Genauso ist das mit dem Alter 30. Jetzt, wenn ich es wieder schwarz auf weiß geschrieben lese, ist da wieder dieser kurze Schockmoment.

20 ist das neue 30. Du bist so alt wie du dich fühlst. Ist doch nur eine Zahl.

Achja, genau. So war das ja. Und ja, tatsächlich (schlaue Sprüche hin oder her) – ich fühle mich nicht wie 30. Eher so wie 26. Ja, 26 ist ein schönes Alter.

Aber ich kann es nicht wegreden. Ich bin seit 30 Jahren auf dieser Erde. Damals, mit 16 dachte ich, das Leben mit 30 wäre anders. Wie so viele war ich damals naiv und dachte, dann sei das Leben automatisch einfacher, geordneter und spießiger.

Und ja, gerne spießig. Damals war die 30 ja noch so weit weg. Somit war auch die Annahme, mit 30 ein spießiges Leben zu haben, ganz akzeptabel. Nur nicht sofort bitte.

Jetzt weiß ich jedoch, dass man mit 30 noch genauso viele Fragen im Kopf hat. Wenn nicht sogar noch mehr und viel kompliziertere Fragen. Und spießig sieht irgendwie auch anders aus.

Meinen Freunden, Kollegen und wer mir sonst noch so tagtäglich und mit ähnlichem Geburtsdatum über den Weg läuft, geht es nicht anders. Mit diesen Leidensgenossen rede ich viel über das Thema „30“ und über das Vergangene und dem Jetzt.

Und nun schreibe ich sogar darüber:

Welche Leben ich mit 30 schon gelebt habe, was mich und mein Umfeld mit 30 Jahren beschäftigt und warum 30 sein eigentlich ganz chic ist.

Ich freue mich, dass du mich auf diesem Weg begleistest. Dafür musst du übrigens nicht schon oder noch 30 sein! Wie gesagt, 30 ist ja eigentlich das neue 20. Und man ist nur so alt wie man sich fühlt (sagt man)!

Eure 30leben

ich